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Der NKG Sustainability Report – Rückblick und Ausblick – Archive INSIDE NKG MAG
AKTUELLES AUS HAMBURG

Der NKG Sustainability Report: Rückblick und Ausblick

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Der NKG Sustainability Report: Rückblick und Ausblick

Letztes Jahr wurde unser Sustainability Report überarbeitet und erhielt eine völlig neue Struktur, Form und Aufmachung. Unser 2020 ins Leben gerufenes Responsible Business Program (RBP) diente als Grundlage für die Definition der (meisten) Kennzahlen und die (anschließende) Datenerhebung. In diesem Jahr wird es einen internen Bericht mit einem Fokus auf Daten statt auf Design sowie eine kürzere externe Version geben. Um die Zeit bis zum nächsten Bericht zu überbrücken, gewähren uns Melissa Chavana, Camila Engel und Nicole Ochojski, die für die Datenerhebung verantwortlich sind, einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung des ersten Berichts mit der neuen Software WeSustain letztes Jahr. Außerdem erzählen sie uns, woran sie derzeit arbeiten und was wir als nächstes erwarten können.

Beginnen wir mit der wichtigen Frage, warum eine so umfassende Datenerhebung überhaupt notwendig ist: Zunächst einmal gibt es ein wachsendes Interesse sowie einen Bedarf an mehr Daten: Auf interner Ebene möchten wir bei der NKG unsere Nachhaltigkeitsstrategie und unsere Ziele im Auge behalten. Abgesehen davon steigt die Zahl externer Anfragen durch Interessengruppen und neuer Vorschriften. Unsere Gruppenfirmen verfügen zwar bereits über viele aussagekräftige Zahlen und Daten, aber neu am letzten Bericht war, dass alle Informationen in einem System gesammelt und in eine gemeinsame Datenbank für die gesamte Neumann Kaffee Gruppe gefüttert wurden. Diese neue Datenbank enthält die Kennzahlen aller Gruppenfirmen rund um den Globus und verschafft uns so einen einzigartigen Überblick darüber, wo wir als Gruppe stehen. Das ist für verschiedene Aspekte unseres RBP, wie Diversität, Gesundheit, Sicherheit oder Umweltfragen, durchaus relevant. Anhand dieses Überblicks können wir viel besser definieren, wo Verbesserungspotenzial besteht, und konkrete Ziele für die Zukunft sowie die dazugehörigen Maßnahmen festlegen. Dadurch sehen wir beispielsweise auch, wo wir noch stärker digitalisieren oder Prozesse optimieren müssen, um uns allen den Berufsalltag zu erleichtern.

Aus der ersten Datenerhebung im letzten Jahr konnten wir viel Hilfreiches für das Projektteam und alle Beteiligten mitnehmen. „Es war eine ziemliche Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen der Vergleichbarkeit der Daten auf der einen Seite und der Individualität unserer Firmen auf der anderen Seite zu finden“, erzählt Nicole. „Es mussten nicht alle Firmen an allen Kennzahlen arbeiten und selbstverständlich haben wir nach Firmentyp, Größe usw. unterschieden“, erklärt sie. „Was bestimmte Begriffe und Kennzahlen bedeuten und was in die jeweiligen Kategorien gehört, war auch ein Thema“, ergänzt Camilla. Die völlig unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsumfelder unserer Kolleginnen und Kollegen erschweren es für alle nachvollziehbare Formulierungen zu finden: „Wir haben hier wirklich viel dazugelernt und versuchen weiterhin herauszufinden, was wir noch verbessern können“, bekräftigt sie.

„Das Interessanteste an der Datenerhebung waren die Zusammenarbeit mit so vielen Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt, das Voneinanderlernen und das Eintauchen in die Firmen und ihre Prozesse.“

„Veränderung erfordert Zeit und Wissen – die Datenerhebung bietet uns eine gute Grundlage dafür.“

Das gilt auch für die Prozesse: Wenn man einmal mit allen gesprochen hat, lässt sich viel besser abschätzen, wo sich sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Firmen als auch für das Team, das die Datenerhebung durchführt, Zeit einsparen lässt. Nicole fasst zusammen: „Insgesamt hat uns die Datenauswertung wirklich aussagekräftige Ergebnisse geliefert und wir freuen uns sehr darüber, dass wir jetzt einen gemeinsamen Stand der Dinge bei der NKG haben, an dem wir uns orientieren können. Und auch die einzelnen Firmen können von den Ergebnissen profitieren, indem sie die Daten für ihre eigenen Kommunikationszwecke und gezieltere Maßnahmen zur Erreichung ihrer Ziele verwenden.“

Nach Veröffentlichung der Daten ging das Team mit jeder einzelnen Gruppenfirma die Ergebnisse und ihre Erkenntnisse durch. Verbesserungspotenzial zeigte sich zum Beispiel im Schwerpunktbereich Umwelt: „Viele Firmen arbeiten bereits an ihrem ökologischen Fußabdruck und hatten sich teilweise zu Maßnahmen wie Solaranlagen verpflichtet, bevor wir überhaupt mit ihnen gesprochen und ihnen die Zahlen vorgelegt haben“, erzählt Melissa. „Jetzt sind wir in der Lage, diese Verbesserungen tatsächlich zu messen und die Entwicklung der einzelnen Firmen und der gesamten Gruppe nachzuverfolgen.“ Ein großer Erfolg auf der Grundlage der gesammelten Daten war die Berechnung unseres ersten konzernweiten ökologischen Fußabdrucks. Dieser wird als Ausgangspunkt für die zukünftigen Reduktionsziele der NKG dienen. Aktuell steht aber auch noch etwas anderes Spannendes an: der erste Wasserfußabdruck der NKG! Der letzte Bericht enthielt bereits einen kleinen Abschnitt zum Wasserverbrauch, aber dieses Mal sind wir sehr viel mehr ins Detail gegangen. „In Anbetracht des weltweiten Wassermangels in verschiedenen Regionen ermöglicht uns die Berechnung des Wasserfußabdrucks der NKG die Lokalisierung von Gebieten mit hohem Wasserverbrauch und ineffizientem Wassermanagement. Mithilfe dieses wertvollen Einblicks können wir gezielt Maßnahmen zur Wassereinsparung und Effizienzsteigerung in unseren Betrieben setzen“, erklärt Melissa und ergänzt: „Wenn wir uns über unseren Wasserfußabdruck im Klaren sind, können wir uns proaktiv mit wasserbezogenen Herausforderungen auseinandersetzen und zu nachhaltigem Wassermanagement beitragen.“

Der Wasserfußabdruck der NKG erfasst den Wasserverbrauch bei verschiedenen mit der Produktion von Waren und Dienstleistungen verbundenen Abläufen, z. B. bei der Bewässerung in der Kaffeeproduktion, dem Waschen der Kaffeebohnen in der Mühle, der Dampferzeugung für die Kaffeeverarbeitung und der Kaffeezubereitung im Büro.

„Durch das Zusammentragen relevanter Informationen und die Aufzeichnung unseres direkten Wasserverbrauchs im Jahr 2022 möchten wir ermitteln, wo sich noch Wasserressourcen verbergen, die wir für die Aufrechterhaltung unserer täglichen Betriebsabläufe einsetzen können..“

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